Die Magie von Sadarey

In den Beiträgen zu den Aldhar, den Mischblütern und Tarlheyn habe ich euch schon einiges über die magischen Fähigkeiten von Eloindhas Völkern verraten, auch wenn ich erstmal nur einen ungefähren Überblick geben konnte. Aber was ist mit den menschlichen Magiern wie wir sie aus »Die Sagen der Avenin« kennen? Das möchte ich mir heute mit euch anschauen.

 

Die Geschichte Maradeoms

Besonders in der Novelle »Erans Bestimmung« und im Roman »Alhens Erbe« wird ein Teil der Vergangenheit von Maradeom angedeutet: Die Menschen von dort stammen von den Mischblütern ab, die unter Eran Siëras Führung in den Westen Cavails zogen und die Stadt Rogulda gründeten. Von ihnen stammen die Menschen ab, die heute in Maradeom leben, und von ihnen haben sie auch ihre magischen Kräfte geerbt.
Die meisten Menschen sind dabei lange nicht mehr so begabt wie die Mischblüter früher. Das liegt daran, dass sich mit der Zeit Blutlinien vermischten. So verloren auch die Kinder derjenigen, die ursprünglich ein hohes magisches Potential besaßen, einen Teil der möglichen Fähigkeiten. Dies setzte sich weiter fort, bis sich ein allgemeines Magieniveau durchsetzte.
Trotzdem gibt es auch bei den menschlichen Magiern Ausnahmen: Die Edélin und die Tadelda.

 

Die Edélin: Elitemagier Roguldas

Die Edélin wurden zur Zeit von Eran Siëra bzw. Inaj Avenin gegründet. Sie sind ein Orden von besonders begabten Magiern, der sich seit damals gehalten hat. Als Personen, die sich die früheren magischen Fertigkeiten behalten haben, werden die Edélin von den anderen Bewohnern Maradeoms als besonders angesehen. Dadurch haben sie eine besondere Stellung in der Gesellschaft.
Neben der magischen Ausbildung, die sie in Maradeoms Hauptstadt Rogulda absolvieren, beschäftigen sich die Edélin auch mit den Schriften, die sich mit der Magie und der Geschichte des Reiches und ihrer Vorfahren auseinandersetzen. Sie sind diejenigen, die diese archivieren und neue zusammenstellen, um das Erbe Maradeoms zu bewahren.

 

Die Tadelda: Seherinnen Maradeoms

Auch die Tadelda bilden einen separaten Orden in Maradeom. Im Gegensatz zu den Edélin verfügen sie jedoch nicht über stärkere Fähigkeiten, sondern über eine zusätzliche: Sie können in die Zukunft sehen. Sie werden daher immer befragt, wenn Entscheidungen von größerer Tragweite in Maradeom anstehen, obwohl der Orden nicht in Rogulda beheimatet ist. Stattdessen befindet sich sein Sitz in einem weißen Turm an der Quelle von Serma.

 

Auch in den Nordreichen gibt es Magier. Diese unterscheiden sich jedoch grundlegend von den magischen Anwendern im Rest von Sadarey, daher schauen wir sie uns separat an. Da sie in Band 3 »Verborgenes Wissen« von »ARUNA« eine größere Rolle spielen, warte ich damit aber noch bis zur Veröffentlichung.

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